| Krypteria - My Fatal Kiss |
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| Geschrieben von: Robert Schulte |
| Dienstag, 08. September 2009 um 13:33 Uhr |
Krypteria - My Fatal Kiss
Genre: Gothic Metal Der neue Longplayer des deutsch-koreanischen Gespanns KRYPTERIA heißt "My Fatal Kiss" und wurde die erste gemeinsame Veröffentlichung von ONFIRE RECORDS und ROADRUNNER RECORDS. KRYPTERIA wurde, was viele vielleicht gar nicht wissen, ursprünglich 2003 als ein Musical Konzept gegründet. Die Sängerin Ji-In Cho ist erst 2005 in die Band eingestiegen. Aber lassen wir das drum herum und widmen uns einem romantisch harten Album. Die Band hat alle wichtigen Komponenten bedacht, die für das Gelingen eines Gothic-Metal-Albums von Nöten sind. Harte, aber nicht zu fiese Gitarrenriffs, ein wunderschönes Streicherarrangements, eine gut aussehende Sängerin, die mit ihrer lieblichen Stimme tadellos alle Töne trifft, einfallsreiche und tolle Texte, eine erstklassige Produktion und zu guter Letzt etwas kitschigen Chorgesang. Man kann sagen, dass dies ein Album nach Anleitung ist...und damit kommen wir leider zu der Negativen Seite des Albums. Ok, man hört immer wie perfekt ein Album sein soll, trotzdem sollte man nicht vergessen ab und an auch mal ein wenig zu experimentieren. Was wir damit sagen wollen ist, dass dieses Album zu geplant klingt und somit Salz in der Suppe fehlt. Vielleicht sollten die Macher beim nächsten Album bisschen weniger Wert auf Perfektion legen und dafür ein kleines bisschen mehr Tiefgang. Neben den harten und rockigen Songs wie der ersten Single „Ignition“ oder dem Titelsong „My Fatal Kiss“ gibt es natürlich auch die romantischen Nummern – wie z.B. „Why [Did You Stop The World From Turning]“ oder „God I Need Someone“. Grunzen sucht man auf diesem Album vergeblich. Dafür wird astrein gesungen, selbst Drummer Michael „S.C.“ Kuschnerus kann singen wie man im Titel "Too Late, Game Over & Goodbye" hören kann. Ebenfalls gibt es ein sehr gutes Bass/Schlagzeug-Gespann. Der sechs Saitenmann Frank Stumvoll ist sicherlich nicht Stumm was das spielen angeht. Er zaubert nicht nur einwandfreie Riffs, sondern kann auch richtig fehlerfrei spielen, was man in dieser Musikrichtung oft vermisst. Dieses Album ist in der Produktion sehr basslastig abgemischt worden, was dem Hörvergnügen aber keinen Abbruch tut. Fazit: Alle diejenigen, die schon vor dieser Veröffentlichung nichts mit der Band anfangen konnten, werden auch hiermit nicht bekehrt werden, so viel steht schon einmal fest. Das Album bietet dem Hörer nichts wirklich Neues, ist aber dennoch eine Klasse für sich 8,0 von 10 Punkten Trackliste: 01. Ignition
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